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Informationen zum Referendariat

Ausbildungsplätze an Schulen

Zurzeit werden die künftigen Studienreferendarinnen und Studienreferendare durch die Seminarleiterin oder den Seminarleiter zur Erteilung des Unterrichts zu Ausbildungszwecken einer Schule zugewiesen (vgl. „Durchführung der Verordnung über die Ausbildung und die Zweiten Staatsprüfungen für Lehrämter im Lande Niedersachsen“, Erl. d. MK v. 12.04.1996, zu § 11).

Hieraus ergibt sich für das Studienseminar Braunschweig, dass spätestens nach der Zuweisung durch das Kultusministerium eine telefonische Kontaktaufnahme erfolgt/erfolgen sollte, um abzuklären, ob der Ausbildungsplatz in Braunschweig angenommen wird und welche Einsatzmöglichkeiten es zum Einstellungszeitpunkt gibt. 

Organisation der Ausbildung

Dienststelle der Studienreferendarinnen und Studienreferendare ist das Studienseminar Braunschweig. Daneben werden sie einer Schule des Regierungsbezirks Braunschweig zur Ausbildung zugewiesen; der Ort der Ausbildungsschule wird Dienstort der Referendarin bzw. des Referendars (Auswirkungen z. B. auf Reisekosten, s. dort).

Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst mit Aushändigung der Urkunden muss spätestens am Tage des Beginns des Vorbereitungsdienstes erfolgen. Fällt dieser Termin auf einen Feiertag oder ein Wochenende, so erfolgt die Einstellung am letzten Werktag vor dem Wirksamwerden der Ernennung.

Beispiel Einstellungstermin 1. Mai 20xx: Da der 1. Mai ein Feiertag ist und z. B. auf einen Mittwoch fällt, erfolgt die Einstellung mit Aushändigung der Urkunden am Dienstag, 30. April 20xx im Studienseminar Braunschweig.

Die Seminarveranstaltungen finden wöchentlich, i. d. R. im Gesamtumfang von 6 Unterrichtsstunden, im Studienseminar statt; sie werden i. d. R. an einem Wochentag durchgeführt.

Neben den planmäßigen Seminarsitzungen finden besondere Veranstaltungen statt:

  • Kompaktwoche zur Einführung
  • Begrüßung durch den vorherigen Lehrgang
  • Sommerfest
  • Abschluss-Kompakt-Veranstaltung


An der Ausbildungsschule erfolgt der Einsatz im „Unterricht zu Ausbildungszwecken“, er wird durchschnittlich mit 10 Unterrichtsstunden/Woche erteilt.

In den ersten und letzten 3 Monaten des Vorbereitungsdienstes wird der Ausbildungsunterricht i. d. R. nur in Form des betreuten Unterrichts durchgeführt. In der übrigen Zeit wird der Ausbildungsunterricht i. d. R. sowohl in der Form des betreuten Unterrichts (in Anwesenheit einer Fachlehrkraft) als auch eigenverantwortlicher Unterricht durchgeführt.

Besoldung/Krankenversicherung bzw. Beihilfe

Besoldung

Die Referendarinnen und Referendare erhalten einen Anwärtergrundbetrag, der zzt. – bezogen auf das Eingangsamt A 13 – monatl. € 1.304,00 brutto beträgt.

Krankenversicherung

Als Referendarin bzw. Referendar haben Sie Anspruch auf Beihilfe, der Anspruch bedeutet i. d. R. die Erstattung von 50% der anfallenden Kosten für Arzthonorar, Medikamente usw.

(Achtung: Zahnersatz sowie einige andere besondere zahnärztliche Leistungen, die während des Vorbereitungsdienstes erforderlich werden, sind von der Beihilfe ausgeschlossen – es empfiehlt sich daher vor Inanspruchnahme der Leistung eine Erkundung beim NLBV, Abteilung Beihilfe).

Die Kostendämpfungspauschale (= bestimmter jährlicher €-Betrag als Eigenleistung, Höhe abhängig von der Besoldungsgruppe) wird von Referendarinnen und Referendaren nicht erhoben.

Sie sollten sich rechtzeitig bei verschiedenen Anbietern über günstigste Konditionen (Versicherungsschutz, Kosten …) während und nach dem Vorbereitungsdienst informieren.

Reisekosten

Reisekosten zum Dienstort (= Ort der Ausbildungsschule) werden nicht erstattet; diese können Sie im Rahmen der Steuererklärung geltend machen.

Mehraufwendungen für Fahrten zum Seminarort bzw. zu Seminarveranstaltungen werden i. d. R. erstattet.

Aktuelle Informationen

Auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums erhalten Sie ein Merkblatt über die Einstellung in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen für das aktuelle Jahr.